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09.Dez.2016 - 11.Dez.2016

   

Andacht  

  • ... wie ein Fußballspiel ohne Regeln

    Von Astrid Reschke

    Das Spiel wird von zwei Mannschaften bestritten, von denen jede höchstens elf Spieler aufweisen darf; einer von ihnen ist der Torwart.Ein Tor ist gültig erzielt, wenn der Ball vollständig die Torlinie zwischen den Torpfosten und unter der Querlatte überquert hat, ohne dass die Regeln vorher von der Mannschaft übertreten wurden, zu deren Gunsten das Tor erzielt wurde.

    Ein Spieler muss durch Zeigen der Roten Karte des Feldes verwiesen werden, wenn er z.B. eine der folgenden Regelübertretungen begeht:

    • ein grobes Foul begeht,
    • einen Gegner oder irgendeine andere Person anspuckt,
    • ein Tor oder eine offensichtliche Torchance der gegnerischen Mannschaft durch absichtliches Handspiel verhindert (dies gilt nicht für den Torwart in seinem Strafraum),
    • anstößige, beleidigende oder schmähende Äußerungen oder Gebärden gebraucht

    Auch die von euch, die nicht selbst Fußball im Verein spielen oder leidenschaftlich die
    Bundesliga oder die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft verfolgen, haben
    natürlich erkannt, was ich da vorgelesen habe: Einige der vielen Regeln, die beim
    Fußball gelten.
    Aber warum gibt es eigentlich diese Regeln? Könnte man nicht auch ganz ohne
    Regeln spielen?
    Was würde passieren, wenn es keine Regeln gäbe?
     Vielleicht käme eine Mannschaft, die in mit 2:1 führt, auf die Idee, das Spiel
    in der 75. Minute für beendet zu erklären, damit sie nicht Gefahr laufen,
    ihren knappen Sieg in den letzten 15 Spielminuten zu verspielen?
     Oder Torwart und gegnerischer Stürmer würden in einem Zweikampf
    austragen, ob es jetzt Abstoß oder Ecke gibt.
     Vielleicht käme auch Jürgen Klopp, mein Lieblingstrainer von Mainz 05 auf die
    Idee, morgen Nachmittag 15 Spieler auf den Platz zu schicken, um gegen
    Hamburg endlich mal wieder zu gewinnen und vom letzten Tabellenplatz
    wegzukommen.
    OK. Genug gesponnen. Natürlich ist das undenkbar. Das geht natürlich nicht!
    Wenn jede Mannschaft selbst entscheiden könnte, mit wie vielen Spielern sie aufläuft
    und wann sie das Spielfeld verlässt, würde Fußball nicht funktionieren und es
    wäre kein fairen Wettstreit möglich. Die Fußballspiele würden im absoluten Chaos
    enden. Die Trainer würden sich gegenseitig beschimpfen, es käme zu Tumulten auf
    dem Spielfeld und die Fans hätten keine Chance, ein wirkliches Fußballspiel zu sehen.
    Regeln sind also im Fußball absolut notwendig. Die Regeln sind dazu da, das es
    ein faires Spiel gibt und zum Schutz der Spieler vor Verletzung und
    Benachteiligung.
    Auch außerhalb des Fußballplatzes sind Regeln wichtig und gut (auch wenn sie
    nicht immer angenehm sind – aber das sind die Regeln beim Fußball auch nicht
    immer). Wir brauchen Regeln, damit es im Leben fair zugeht und das
    Miteinander leben funktioniert. Regeln schützen – wenn sich alle daran halten –
    davor, dass ich unfair behandelt oder verletzt werde. Sie schützen mich davor, dass
    mir Schaden zufügt wird.
    Einmal kam ein Mann zu Jesus und fragt ihn: Was ist die wichtigste Regel für
    mein Leben? Ihr wisst was Jesus ihm gesagt hat:
    „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und
    mit deinem ganzen Verstand. Und liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.“
    Ich glaube, wir müssen uns oft die Frage stellen lassen: was ist die wichtigste Regel
    für unser Leben? Was ist wirklich gut für mich und für andere?
    „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen ... und liebe deinen
    Mitmenschen wir dich selbst.“ Mit dieser Regel zeigt Gott uns, wie unser Leben gut
    funktionieren kann. Das soll uns dabei helfen, unser Leben gut zu gestalten. Und
    Gottes Regeln sind mehr als nur ein paar gute Tipps, denn eins ist klar: Sobald ein
    Mensch von Gottes Regeln abweicht, ist das Leben nicht mehr optimal, nicht mehr so
    gut, wie es sein könnte. Wer mit Gott leben möchte, soll sich auch an seine Regeln
    halten. Das ist zwar oft schwer, aber wenn wir uns für ein Leben mit Gott und nach
    seinen Regeln entscheiden, können wir sicher sein, dass Gott uns auch hilft,
    regelgerecht zu leben und dass er uns auch dann noch liebt, wenn wir schuldig
    werden.

   

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